19.11.2027 - Symposion: Mut zur Freiheit - Demokratie braucht Menschen, die gestalten (27/1150)
Beginn:
15:00 Uhr - 19.11.2027
Tagungsnummer:
27/1150
Tagungsgebühr:
235,00 €
155,00 € für Studenten und Auszubildende
(bis 25. Lebensjahr) und Schüler.
(zzgl. Übernachtung und Verpflegung)
Ende:
13:00 Uhr - 21.11.2027
Tagungsleiter:
Prof. Dr. Michael von Brück, Ulrike Niethammer
Selbst denken, miteinander streiten, Zukunft entwickeln
Viele Menschen trauen sich nur noch, sich in Echokammern zu bewegen. Es mangelt an Mut: Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen und in Freiheit zu handeln, Mut, anders zu sein, Mut zur Selbstkorrektur, Mut zur kreativen Gestaltung in jeder Hinsicht Wie können wir mehr Mut gewinnen, um mit Selbstbewusstsein das eigene Leben und die Gesellschaft mitzugestalten? Ohne den Mut, auch gegen den Strom zu schwimmen, kann es keine Demokratie geben. Wer sich nur nach Sicherheit und nicht auch nach Aufbruch sehnt, bleibt schwach. Glück aber hängt an Gestaltung und am Spielraum, den man sich dafür erkämpft. Eine mutige Haltung muss immer neu eingeübt und erprobt werden. Mut lernen wir auch durch Begegnungen und Vorbilder: Ulrike Guérot ist Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europapolitik. Streitbar und im Widerspruch zu den gängigen Meinungen in Politik und Mainstream-Medien hinterfragt sie die festgefahrenen ideologischen Positionen. Bequeme Denkschemata und nebulöse Positionen gehören angesichts einer völlig neuen Weltlage auf den Prüfstand. Horst Rasch ist Ingenieur und war Innenminister im Freistaat Sachsen. Er kennt die Möglichkeiten und Grenzen des Politikbetriebs von innen und engagiert sich für eine neue Friedensbewegung. Michael von Brück, Professor em. für Religionswissenschaft sowie Yoga- und Zen-Lehrer, stellt die Frage nach Demokratie und Friedensfähigkeit in den Kontext globaler interkultureller Umwälzungen: "Kriegstüchtig, verteidigungsbereit, friedensfähig - was ist richtig?" Wie kann ein Bewusstseinswandel der Menschheit initiiert werden, damit es überhaupt eine Zukunft, und hoffentlich eine bessere, geben kann? Nicht nur Vorträge und kontroverse Gespräche, sondern auch Übungen zu einer Gesprächskultur auf Augenhöhe sowie Methoden für demokratiefordernde Diskurse sollen in unserem Symposium bekannt gemacht und praktiziert werden. Ulrike Niethammer ist Feldenkrais-Pädagogin und engagiert sich seit 2019 im Vorstand Gemeinwohl-Ökonomie Baden-Württemberg e. V. mit Schwerpunkt Beteiligung, Demokratie und Mitentscheidung. Sie wird uns in das Format "Sprechen und Zuhören" einführen. Gemeinsam mit erfahrenen Referenten wollen wir lernen und entwickeln, wie ein Verhalten gelingen kann, das von demokratischen Werten geprägt ist und ein gutes Miteinander fördert. Beginn: 15 Uhr Leitung: Prof. Dr. Michael von Brück: Professor für Religionswissenschaft. Honorarprofessor an der Katholischen Universität Linz, Studium der Evangelischen Theologie, des Sanskrit und der indischen Philosophie, Zen- und Yoga-Kurse in Europa, den USA und Asien, zahlreiche Publikationen zum Buddhismus, Hinduismus und interkulturellen Dialog Ulrike Niethammer: Vorstand Gemeinwohl-Ökonomie Baden- Württemberg e. V. Feldenkrais-Lehrerin Referenten: Prof. Dr. Ulrike Guérot: Gründerin und Direktorin des European Democracy Labs, e. V., Berlin Horst Rasch (CDU), ehem. sächsischer Staatsminister des Innern von 2002 bis 2004, Ingenieur und weitere ReferentInnen Tagungsbeitrag: 235,00 € 155,00 € für Studenten und Auszubildende (bis 25. Lebensjahr) und Schüler.
Stichworte:
Bibel, Theologie, Religion,Schöpfung,Umwelt,Weltverantwortu,Lebensfragen, Seelsorge,Ökumene